Mikrofonds für Geflüchtetenarbeit in Stadt und Landkreis Bamberg

Adalbert-Raps-Stiftung ermöglicht Engagierten mit insgesamt 10.000 Euro unbürokratische finanzielle Unterstützung

Mikrofonds für Geflüchtetenarbeit in Stadt und Landkreis Bamberg

(Bildquelle: © Freund statt fremd e.V., Bamberg)

Projekte für geflüchtete Menschen werden auch in Stadt und Landkreis Bamberg zum überwiegenden Teil von ehrenamtlichen Initiativen und Projekten getragen. Um diese in ihrer für die Gesellschaft wichtigen Funktion zu stärken, hat die Adalbert-Raps-Stiftung nun einen Mikrofonds über insgesamt 10.000 Euro eingerichtet, der unbürokratisch Gelder für Aufwendungen der Ehrenamtlichen zur Verfügung stellt. Jeweils zur Hälfte soll die Summe für Initiativen aus der Stadt und aus dem Landkreis bereitgestellt werden. Die Verwaltung des Fonds liegt beim Verein „Freund statt fremd e.V.“.

Die Adalbert-Raps-Stiftung mit Sitz in Kulmbach ist Ansprechpartner in sozialen Bedarfssituationen in ganz Oberfranken. Zielsetzung ist es, die Region gesellschaftlich für die Zukunft zu stärken. Stiftungsvorstand Frank Alexander Kühne betont die Bedeutung des Ehrenamts gerade auch in Geflüchtetenprojekten. Denn Menschen, die aus fernen Ländern in unsere Region kämen und dabei mit derart vielschichtigen Geschichten wie auch Unwägbarkeiten belastet seien, bräuchten den Kontakt von Mensch zu Mensch. Die Hilfestellung, die Initiativen wie etwa „Freund statt fremd“ böten, gingen weit darüber hinaus, was offizielle Stellen leisten könnten.

Unterstützung für engagierte Menschen
In der Tat tragen geflüchtete Menschen in der Regel nicht nur Traumata, sondern auch vielerlei Ängste in ihrem Gepäck. Zusätzlich müssen sie die Sprachbarriere überwinden, um ihr Leben zu organisieren. „Wenn ehrenamtliche Initiativen geflüchteten Menschen die Hand reichen und sie in diesem schwierigen Prozess begleiten, ist der gesellschaftliche Wert dieser Arbeit immens. Mit dem Mikrofonds wollen wir deshalb genau diese Engagierten unterstützen. Hier können sie ganz unkompliziert und unbürokratisch kleinere Summen für Ausgaben in der Arbeit mit geflüchteten Menschen abrufen“, begründet Kühne.

Verein Freund statt fremd e.V. verwaltet den Mikrofonds
Simone Oswald von Freund statt fremd e.V. hat den Faden zur Adalbert-Raps-Stiftung gesponnen: Sie erfuhr bei einer Stiftungsveranstaltung vom Mikrofonds, den die Stiftung schon überaus erfolgreich für die Städte und Landkreise Kulmbach und Bayreuth etabliert hatte. „Oft ist es so, dass kleinere Gruppen oder einzelne Helfer in der Geflüchtetenhilfe durch ihre Ausgaben ausgebremst werden – seien es Fahrtkosten, benötigte Materialien oder nur Kopierkosten. Für sich genommen sind diese Ausgaben zwar jeweils überschaubar, sie summieren sich allerdings mit der Zeit zu größeren Beträgen, die privat gestemmt werden müssen“, erläutert Simone Oswald. Anlaufstellen für unbürokratische finanzielle Unterstützung in diesen Sachen gebe es bislang nicht. „Wir freuen uns deshalb sehr, mit der Adalbert-Raps-Stiftung einen Partner gefunden zu haben, der dies ermöglicht und übernehmen die Fondsverwaltung natürlich sehr gerne“, so Oswald weiter.

Vereine und Initiativen, die sich ehrenamtlich dafür einbringen, die Situation geflüchteter Menschen zu verbessern, können sich ab sofort unkompliziert und unbürokratisch an Freund statt fremd e.V. wenden, um ihre Aufwendungen erstattet zu bekommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins sind Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 9 bis 13 Uhr persönlich in der Geschäftsstelle zu erreichen:

Freund statt fremd e.V.
Luitpoldstraße 20
96049 Bamberg
Telefon: 0951 91418935
E-Mail: kontakt@freundstattfremd.de

Über die Adalbert-Raps-Stiftung:

1976 durch Nachlassverfügung des Apothekers und visionären Industriellen Adalbert Raps gegründet, setzt sich die Stiftung seit fast 40 Jahren engagiert für soziale und unmittelbar gemeinnützige Projekte ein, genauso wie für Forschungsleistungen in der Lebensmittelbranche. In den vergangenen fünf Jahren lag der Fokus im sozialen Bereich auf Aktivitäten in der Jugendarbeit (40%) und der allgemeinen Unterstützung von mildtätigen und sozialen Institutionen (34%). Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in der Seniorenarbeit (26%).

Der Stiftungsvorstand:

Frank Alexander Kühne, Gesamtleitung der Adalbert-Raps-Stiftung sowie Mitinhaber und Sprecher der Gesellschafter des Unternehmens RAPS mit Stammsitz in Kulmbach

Prof. Dr. Manfred Gareis, Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelsicherheit an der Tierärztlichen Fakultät der LMU München, im Schwerpunkt verantwortlich für die Forschungsprojekte der Stiftung

Firmenkontakt
Adalbert-Raps-Stiftung
Yola Klingel
Adalbert-Raps-Straße 1
95326 Kulmbach
09221 807-0
info@raps-stiftung.de
http://www.raps-stiftung.de

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