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Urlaubszeit: Falsche Pannenhelfer auf Beutezug

R+V-Infocenter: Wer im Sommer mit dem Auto verreist, sollte besonders wachsam sein

Urlaubszeit: Falsche Pannenhelfer auf Beutezug

(Bildquelle: Pixabay)

Wiesbaden, 7. Juli 2026. Wer im Sommer mit dem Auto verreist, sollte besonders wachsam sein. Trickdiebe täuschen oft Pannen vor oder führen sie sogar gezielt herbei. Ihr Ziel: Möglichst einfach an Bargeld und Wertsachen kommen. Die Maschen der Kriminellen sind dabei sehr raffiniert, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Ein hupendes Auto, hektische Handzeichen oder der Hinweis auf einen echten oder angeblichen Schaden: Was zunächst wie ein hilfreicher Hinweis wirkt, ist mitunter nur ein Trick. Wenn Autofahrer dann verunsichert aussteigen, schlagen die Täter zu. „Während ein vermeintlicher Helfer die Reisenden ablenkt, greift ein Komplize nach Wertsachen im Auto“, sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung. Besonders begehrt sind Handtaschen, Geldbörsen, Smartphones oder Tablets.

Rastplätze sind ein besonders beliebtes Ziel von Trickdieben. Eine der Maschen: Kriminelle beschädigen unbemerkt einen Reifen und folgen dem Fahrzeug. Sobald der Schaden auffällt und das Auto anhält, bieten sie ihre Hilfe an – und nutzen die Aufregung für den Diebstahl. Andere geben sich als Touristen in Not aus oder behaupten, selbst einen Defekt am Auto entdeckt zu haben. „Wertgegenstände sollten nie offen im Auto liegen, schon gar nicht bei geöffneten Türen oder Fenstern“, warnt Nicole Günter. „Profis nutzen selbst kurze Momente der Unachtsamkeit.“

Reisende im Visier 

Touristen sind zudem beliebte Opfer von organisierten Banden. Die kriminellen Maschen reichen vom falschen Abschleppdienst bis zum sogenannten Spiegeltrick. Dabei täuschen Täter einen Unfall vor und verlangen sofort Bargeld als Entschädigung. „Urlauber sollten sich in solchen Situationen nicht unter Druck setzen lassen und am besten sofort die Polizei rufen“, rät die R+V-Expertin. Hilfreich sind außerdem eine möglichst genaue Personenbeschreibung und das Kennzeichen des anderen Fahrzeugs. Allerdings haben die Betrogenen oft doppelt Pech: Die Täter werden meist nicht gefasst, und die Versicherungen übernehmen den Schaden in der Regel nicht.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

– Skeptisch bleiben, wenn andere Verkehrsteilnehmer mit Nachdruck zum Anhalten auffordern.

– Nicht an abgelegenen Orten aussteigen, sondern möglichst auf einen Rastplatz oder einen belebten Parkplatz fahren.

– Fahrzeug auch bei kurzen Stopps immer abschließen und vorher Wertgegenstände verstecken oder mitnehmen. Handtasche, Smartphone und Geldbörse gehören nicht auf den Beifahrersitz.

– In unklaren Situationen lieber im Auto bleiben, das Handy griffbereit halten und signalisieren, dass die Polizei verständigt wird.

– Wer ins Ausland fährt, sollte wichtige Notrufnummern vorab im Handy speichern.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Firmenkontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Gesa Fritz
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
0611 533-52284
http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
http://www.infocenter.ruv.de

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