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Wasserknappheit in Deutschland – IT kann helfen

20.000 Liter Wasser für einen Computer: afb macht IT-Lifecycle-Management zum Hebel gegen die Wasserkrise

Wasserknappheit in Deutschland - IT kann helfen

Daniel Büchle, CEO, afb social &green IT aus Ettlingen

Ettlingen, August 2026. Vertrocknete Böden, Dürrewarnungen, sinkende Flusspegel: Der Sommer 2026 macht erneut deutlich, wie sehr sich die Wasserversorgung in Deutschland und Europa verändert hat. Laut einer aktuellen Studie des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung fehlten Deutschland Ende 2025 rund 25 Milliarden Tonnen Wasser im Vergleich zum langjährigen Mittel – mehr als doppelt so viel wie noch 2023. Was in der öffentlichen Debatte bislang kaum eine Rolle spielt: Auch die IT-Branche trägt zum Wasserverbrauch bei. Nach gängigen Schätzungen stecken in der Herstellung eines einzelnen Computers – von Rohstoffgewinnung bis Fertigung – rund 20.000 Liter virtuelles Wasser, ein Großteil davon in der wasserintensiven Chipproduktion.

IT ist ein blinder Fleck beim Wasserverbrauch

Silizium-Wafer werden in mehreren Reinigungsschritten mit großen Mengen Reinstwasser behandelt – Chipfertigung zählt damit zu den wasserintensivsten Industrieprozessen überhaupt. Die meisten Fabriken stehen in Ostasien, Regionen, die selbst zunehmend mit Dürre kämpfen. Mit dem weltweiten KI-Boom steigt der globale Wasserbedarf der Chipproduktion weiter – über globale Lieferketten wirkt sich das auch auf europäische Unternehmen aus.

Refurbishment spart Wasser – und der Rückenwind aus Brüssel wächst

Für afb social & green IT liegt der Hebel genau hier: Jedes Gerät, das durch professionelles Refurbishment ein zweites Leben erhält, macht die wasserintensive Neuproduktion eines Chips überflüssig. Rückenwind kommt auch von der Politik: Erst im März hatte afb das im Bundeskabinett beschlossene Recht auf Reparatur als wegweisendes Signal begrüßt. CEO Daniel Büchle sieht beide Entwicklungen als zwei Seiten derselben Medaille: „Wasser gehört auf die IT-Agenda – genau wie CO₂ und Rohstoffe. Wasser war in der IT-Beschaffung bislang kein Thema, dabei steckt in jedem Chip und jedem Gerät weltweit ein erheblicher, meist unsichtbarer Wasserverbrauch. Jedes Gerät, das über professionelles Lifecycle-Management länger im Einsatz bleibt, macht die wasserintensive Neuproduktion eines Ersatzgeräts überflüssig.“

Konkret bedeutet das:

• Jedes zusätzliche Jahr, das ein Gerät im Einsatz bleibt, verschiebt den wasserintensiven Herstellungsprozess eines Ersatzgeräts in die Zukunft.

• Unternehmen, die ausgemusterte IT-Hardware professionellen Refurbishern übergeben, senken den Bedarf an neu produzierten Chips und Wafern.

• Ein lückenloses IT-Lifecycle-Management macht den Wasser-Impact von IT – ähnlich wie CO₂-Emissionen – sichtbar und steuerbar.

Büchle appelliert: „Geben Sie ausgemusterte Geräte an einen professionellen Refurbisher statt ins Recycling. Nur so bleiben die Geräte im Kreislauf, statt geschreddert zu werden – und nur so wird die wasserintensive Neuproduktion tatsächlich vermieden.“

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Über AfB gemeinnützige GmbH Pressebereich AfB gGmbH ist Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen. Durch zertifiziertes IT-Remarketing trägt AfB dazu bei, Umweltressourcen einzusparen. An 20 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz und der Slowakei beschäftigt AfB rund 700 Mitarbeitende, davon 49 % mit Behinderung. AfB steht für „Arbeit für Menschen mit Behinderung“. Die Marke afb social & green IT zeigt, wie bei AfB wirtschaftlicher Erfolg mit ökologischem und gesellschaftlichem Impact verwoben sind. Das Geschäftsmodell des IT-Refurbishers basiert auf langfristigen Partnerschaften mit mehr als 2.000 Unternehmen, Banken, Versicherungen und öffentlichen Einrichtungen. AfB übernimmt seit 2004 deren nicht mehr benötigte IT- und Mobilgeräte, löscht unwiderruflich die enthaltenen Daten, rüstet die Geräte auf, installiert neue Software und verkauft sie mit mindestens 12 Monaten Garantie hauptsächlich an Privatpersonen, gemeinnützige Organisationen und Schulen. Für dieses Green-IT-Konzept wurde AfB unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis (2024, 2021 und 2012) und dem German SDG-Award (2022) ausgezeichnet. AfB ist geprüft und zertifiziert vom TÜV Süd (ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001), als Entsorgungsfachbetrieb und als Microsoft Authorized Refurbisher.

Quellen:

GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, Weltwassertag – Satellitendaten zeigen dramatische Veränderungen der globalen Wasserspeicherung: https://www.gfz.de/presse/meldungen/detailansicht/weltwassertag-langfristige-veraenderungen-der-globalen-wasserspeicherung

Umweltbundesamt, Trockenheit in Deutschland: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/extremereignisseklimawandel/trockenheit-in-deutschland-fragen-antworten

heise online, Virtuelles Wasser in der Technik (virtueller Wasserverbrauch pro Computer): https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zahlen-bitte-Virtuelles-Wasser-in-der-Technik-3135671.html

Robeco, Wasserverbrauch der Chip-Industrie: https://www.robeco.com/de-de/einblicke/2021/10/wasserverbrauch-der-chip-industrie
KI-Kennzeichnung: KI-unterstützter Inhalt

Kontakt
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